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U21-EM Gruppe B: Spanien ohne Top-Stars – Italien will Schmach von 2019 überwinden - Transfermarkt

Systeme & Rising Stars 

Am Mittwoch startet die U21-EM mit den Spielen der Gruppe B ins Turnier. Gastgeber Slowenien trifft um 18.00 Uhr zum Auftakt auf Titelverteidiger Spanien, zeitgleich trifft die Auswahl Tschechiens auf Italien. TM wirft einen Blick auf die Teams, die in Slowenien und Ungarn um den Titel spielen. Wer ist Favorit? Wer sind die Rising Stars? Wer kann vielleicht überraschen? Nach Deutschland-Gruppe A steht heute Gruppe B auf dem Programm.


© tm/imago images - Hier mitdiskutieren! Das Forum zur U21-EM 2021

Titelverteidiger Spanien: Die großen Stars fehlen Trainer de la Fuente

Geht es um die Favoriten auf den Turniersieg bei einer U21-EM, kommt man an Spanien naturgemäß nicht vorbei. Dreimal in den vergangenen zehn Jahren krönte sich „La Rojita“ zum Sieger, zuletzt 2019, als die Iberer im Finale von Udine 2:1 gegen Deutschland gewannen. Mit einem Kaderwert von 171,4 Millionen Euro stellt Spanien diesmal nur den viertwertvollsten Kader hinter Frankreich, England und der Niederlande. Gerade mit einem Blick auf die Franzosen muss sich die Frage stellen, ob Spanien die Überlegenheit vergangener Jahre auch diesmal auf den Rasen bringen kann. 

Spaniens U21 – Kader, System und Trainer: Luis de la Fuente ist seit Sommer 2018 bei der spanischen U21 am Ruder und hat seitdem eine herausragende Statistik. In 24 Partien holte er im Schnitt 2,5 Punkte und 2019 den EM-Titel. Der 59-Jährige setzt in einem klassisch-spanischen 4-3-3 als Grundordnung vor allem auf polyvalente Spieler. „Damit kann La Rojita in den Spielen zwischen verschiedenen Systemen hin- und herwechseln und die gegnerischen Abwehrreihen vor große Probleme stellen“, erklärt Tobias Blaseio, TM Area Manager Spanien. „Die Spieler sind technisch und taktisch alle stark ausgebildet. Problematisch könnte allerdings sein, dass sie – das wird aber allen Teams so gehen – aufgrund der Corona-Situation wenig eingespielt sind.“


U21-EM Gruppe B: Players to Watch bei Spanien, Italien & Co.

Ander Barrenetxea (19, LA) - Spanien - Marktwert: 15 Mio. €

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Real Sociedad

Sandro Tonali (20, DM) - Italien - Marktwert: 32 Mio. €

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AC Milan

Ladislav Krejci (21, DM) - Tschechien - Marktwert: 2,5 Mio. €

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Sparta Prag

Timi Max Elsnik (22, ZM) - Slowenien - Marktwert: 0,45 Mio. €

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Olimpija Ljubljana

Riqui Puig (21, ZM) - Spanien - Marktwert: 18 Mio. €

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FC Barcelona

Pavel Bucha (23, ZM) - Tschechien - Marktwert: 2,5 Mio. €

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Viktoria Pilsen

Aljosa Matko (20, RA) - Slowenien - Marktwert: 0,7 Mio. €

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NK Maribor

Gonzalo Villar (22, ZM) - Spanien - Marktwert: 10 Mio. €

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AS Roma

Davide Frattesi (21, ZM) - Italien - Marktwert: 7 Mio. €

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AC Monza

Adam Karabec (17, OM) - Tschechien - Marktwert: 1 Mio. €

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Sparta Prag

Zan Celar (22, MS) - Slowenien - Marktwert: 0,8 Mio. €

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US Cremonese

Marc Cucurella (22, LM) - Spanien - Marktwert: 20 Mio. €

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FC Getafe

Gianluca Scamacca (22, MS) - Italien - Marktwert: 8 Mio. €

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CFC Genoa

Tomas Ostrak (21, OM) - Tschechien - Marktwert: 0,75 Mio. €

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MFK Karvina

Dusan Stojinovic (20, IV) - Slowenien - Marktwert: 0,8 Mio. €

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NK Celje

Hugo Guillamón (21, IV) - Spanien - Marktwert: 7,5 Mio. €

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FC Valencia

Gabriele Zappa (21, RV) - Italien - Marktwert: 7 Mio. €

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Cagliari Calcio

Matous Trmal (22, TW) - Tschechien - Marktwert: 1 Mio. €

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Vitória Guimarães SC

Dejan Petrovic (23, ZM) - Slowenien - Marktwert: 0,9 Mio. €

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Rapid Wien

Ein Blick auf den Kader verrät, dass im Vergleich zu vergangenen Turnieren der große Star diesmal fehlt – das dürfte auch ein Faktor sein, warum Spanien im Marktwertranking zurückfällt. „Viele der Akteure, gerade auch jene, die in dieser Mannschaft Hoffnungsträger sein könnten, wie Riqui Puig vom FC Barcelona, sind noch keine Stammspieler bei ihren Teams. Einige, die hätten herausstechen können, wie Pedro Porro von Sporting, Bryan Gil von Eibar und allen voran Barça-Senkrechtstarter Pedri sind für das A-Team berufen worden“, so Blaseio weiter.

„Es ist natürlich möglich, dass sie für die Finalrunde im Sommer noch nominiert werden. So bleibt aber eher das Team der Star, während etwa 2019 mit Mikel Oyarzabal, Dani Olmo, Fabián Ruiz oder Dani Ceballos die Top-Spieler schon fleißig Minuten bei größeren Vereinen gesammelt hatten.“ Nichtsdestotrotz haben Spieler wie Juan Miranda, der gerade einen Stammplatz bei Real Betis erobert hat, Marc Cucurella vom FC Getafe oder Real Sociedads Martín Zubimendi große Klasse für ihr Alter und dürften dazu in der Lage sein, ein attraktives Spiel aufzuziehen.

Rising Stars in Spaniens U21: In Ermangelung eines klaren Stars könnten Spieler bei der U21-EM ihre Chance nutzen, denen das große Spotlight bisher verwehrt blieb. Puig, der seit Jahren als Riesentalent aus La Masia gilt, in Barcelona aber hinter der großen Konkurrenz zurückstecken muss, wäre so einer. „Mit seiner Technik und Kreativität ist er eigentlich wie gemacht für so ein Turnier“, meint Blaseio. Ein anderer wäre der erst 19-jährige Ander Barrenetxea von Real Sociedad, dem es laut Spanien-Experte Blaseio zwar noch an Reife fehlt, der aber mit Technik und Geschwindigkeit beeindrucken könnte.

Turnierprognose: Mit Spanien ist immer zu rechnen, gerade sollten Spieler wie Pedri oder Gil für die Finalphase im Sommer vom A-Team wieder zur U21 stoßen. Zunächst muss sich „La Rojita“ im Favoritenranking aber hinter England und Frankreich anstellen. Alles andere als der Gruppensieg wäre aber eine Überraschung.


Italien: Große Erwartungen aus Tradition – Tonali geht voran

Zu den größten Favoriten gehört Italien bei den Jugendturnieren schon länger nicht mehr – am ehesten vielleicht noch 2019 im eigenen Land, wo die „Azzurrini“ aber schon in der Gruppenphase scheiterten, obwohl sie hochgelobte Talente wie Federico Chiesa, Nicolò Barella oder Moise Kean in ihren Reihen hatten. Dennoch geht der fünffache Turniersieger mit hohen Erwartungen in die Partien in Ungarn und Slowenien.

Italiens U21 – Kader, System und Trainer: Trainer Paolo Nicolato verzeichnet, ähnlich wie sein spanischer Kontrahent de la Fuente eine beeindruckende Bilanz: Aus bislang elf Spielen holte er 2,55 Punkte im Schnitt. Den Coach zeichnet laut Aniello Luciano, Redakteur bei Transfermarkt.it, vor allem sein Pragmatismus aus: „Er hat in der Vergangenheit taktischen Scharfsinn bewiesen, der gut zur nationalen Defensivkultur passt – wenngleich diese bei vergangenen Turnieren die offensichtlichste Einschränkung war.“

Laut Luciano lechzt die italienische U21 danach, die Schmach vom Turnier im eigenen Land vergessen zu machen. Dabei soll Italien vor allem, denn das Fehlen großer Namen hat es mit Spanien gemeinsam, über das Kollektiv kommen: „Mögliche Stars, die noch für die Azzurrini spielberechtigt wären, wie Alessandro Bastoni, Gianluigi Donnarumma oder Manuel Locatelli, sind längst fester Teil der A-Nationalmannschaft. Schon während der Quali musste Nicolato teilweise Spieler aus der U20 nominieren, um den Kader auffüllen zu können – deshalb stellte der Verband FIGC im Vorfeld des Turniers einen Talentepool in einer U21 B zusammen, aus dem sich Nicolato bedienen konnte. Die Teams haben beide zur selben Zeit trainiert, verbrachten diese Zeit aber getrennt, um keinen Corona-Ausbruch im gesamten Kader zu verursachen. Dadurch wurden bis zu 60 Spieler getestet.“

Italien dürfte laut Luciano in einer 3-5-2-Grundordnung auflaufen: „Mit zwei physisch starken Stürmern wie Gianluca Scamacca und Patrick Cutrone sowie laufstarken Außenbahnspielern, die fundamental wichtig dafür sind, die Balance zwischen Defensive und Offensive zu wahren. Auf rechts etwa Gabriele Zappa und auf links Gianluca Frabotta können das Spiel in die Breite ziehen und somit torgefährlichen Mittelfeldspielern wie Davide Frattesi und Tommaso Pobega Räume ermöglichen oder auch mal einen dreckigen Ball in die Mitte bringen.“

Rising Stars in Italiens U21: Wenn es auch laut Italien-Experte Luciano keinen wirklichen Leader in dieser Mannschaft gibt, sticht vor allem der mit 32 Millionen Euro Marktwert deutlich wertvollste Spieler heraus - Sandro Tonali. Der Milan-Profi dürfte das italienische Spiel lenken und hat bei den Rossoneri in den vergangenen Monaten wertvolle Erfahrungen sammeln dürfen, die ihn zum Unterschiedsspieler machen können. Mittelstürmer Scamacca wird langfristig ein Stammplatz im Sturmzentrum der großen Squadra Azzurra zugetraut.

Turnierprognose: Die Gruppe sollte Italien, wenn auch vielleicht hinter Spanien, überstehen. Danach ist zwischen Turniersieg und direktem Ausscheiden alles drin. Wie auch bei Spanien könnten für die Finalrunde die erwähnten Stars noch nachnominiert werden. Dann sähe die Erwartungshaltung schon ganz anders aus.


Die wertvollsten Spieler der U21-EM 2021

31 Ridle Baku (Deutschland/Wolfsburg): 17 Mio. €

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30 Teun Koopmeiners (Niederlande/Alkmaar): 17,5 Mio. €

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27 Riqui Puig (Spanien/Barcelona): 18 Mio. €

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27 Eddie Nketiah (England/Arsenal): 18 Mio. €

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27 Justin Kluivert (Niederlande/Leipzig): 18 Mio. €

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21 Marc Cucurella (Spanien/Getafe): 20 Mio. €

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21 Eberechi Eze (England/Palace): 20 Mio. €

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21 Noa Lang (Niederlande/Brügge): 20 Mio. €

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21 Max Aarons (England/Norwich): 20 Mio. €

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21 Amine Gouiri (Frankreich/Nizza): 20 Mio. €

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21 Ryan Sessegnon (England/Hoffenheim): 20 Mio. €

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20 Dwight McNeil (England/Burnley): 22 Mio. €

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19 Boubakary Soumaré (Frankreich/Lille): 23 Mio. €

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14 Ben Godfrey (England/Everton): 25 Mio. €

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14 Sven Botman (Niederlande/Lille): 25 Mio. €

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14 Mattéo Guendouzi (Frankreich/Hertha): 25 Mio. €

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14 Trincão (Portugal/Barcelona): 25 Mio. €

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14 Benoît Badiashile (Frankreich/Monaco): 25 Mio. €

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12 Jonathan Ikoné (Frankreich/Lille): 28 Mio. €

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12 Rafael Leão (Portugal/Milan): 28 Mio. €

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10 Wesley Fofana (Frankreich/Leicester): 30 Mio. €

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10 Curtis Jones (England/Liverpool): 30 Mio. €

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8 Boubacar Kamara (Frankreich/Marseille): 32 Mio. €

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8 Sandro Tonali (Italien/Milan): 32 Mio. €

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7 Ibrahima Konaté (Frankreich/Leipzig): 35 Mio. €

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6 Callum Hudson-Odoi (England/Chelsea): 35 Mio. €

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5 Moussa Diaby (Frankreich/Leverkusen): 38 Mio. €

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3 Houssem Aouar (Frankreich/Lyon): 50 Mio. €

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3 Mason Greenwood (England/Man United): 50 Mio. €

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1 Jules Koundé (Frankreich/Sevilla): 60 Mio. €

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1 Eduardo Camavinga (Frankreich/Rennes): 60 Mio. €

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Gastgeber Slowenien – Underdog trotz solider Talente-Generation

Als Gastgeber hat man bei so einem Turnier immer Ambitionen – das dürfte auch für Slowenien gelten, das in den vergangenen Jahren mit Spielern wie allen voran Jan Oblak, aber auch Kevin Kampl oder Josip Ilicic immer wieder große Fußballer hervorgebracht hat. Mit gerade einmal 10,5 Mio. Euro Gesamtmarktwert hat das Team von Trainer Milenko Acimovic diesmal aber den drittniedrigsten Kaderwert inne.

Sloweniens U21 – Kader, System und Trainer: Die Hausherren können sich kaum auf die individuelle Klasse einzelner Spieler verlassen. Einige Akteure sind bereits Stammkräfte in der heimischen Prva Liga, darüber hinaus haben es aber bisher die wenigsten geschafft. „Mit Jan Mlakar fehlt auch noch der vielleicht beste Spieler seines Jahrgangs – warum das der Fall ist, kann ich gar nicht so genau sagen. Mit acht Toren in 18 Spielen für die U21 hat der Angreifer eigentlich eine starke Quote“, sagt Slowenien-Datenscout „YanGuAmtoHui“.

Ansonsten gefällt dem Slowenien-Experten der Kader „eigentlich ganz gut. Die Schwachstelle ist in meinen Augen die Abwehr. Da sticht jetzt keiner heraus, den ich positiv hervorheben würde. Der Star der Mannschaft ist Kapitän Timi Max Elsnik, der auch bei seinem Heimatklub Olimpija Ljubljana mit 22 Jahren bereits die Binde trägt und im zentralen Mittelfeld gemeinsam mit Dejan Petrovic von Rapid Wien einen guten Job macht. Sie sind beides nicht die Spieler, die mit vielen Scorerpunkten bestechen, sind aber sehr passsicher, können eine Partie ordnen und sind gut im Zweikampf.“

Allgemein lasse sich die aktuelle slowenische Generation als solide bezeichnen. „Sie hätte die Qualifikation wohl nicht geschafft, wäre sie nicht Gastgeber“, resümiert „YanGuAmtoHui“. „Aber man wird sicher alles tun, um zu überraschen und sein Land stolz zu machen.“

Trainer Acimovic, Schwager von Ex-Inter-Profi Dejan Stankovic, hat das Team erst im November von Primoz Gliha übernommen, der unter Mobbingvorwürfen entlassen worden war. Der 44-Jährige ließ in seinen zwei bisherigen Spielen mit einer defensiven 4-3-3-Ordnung spielen. Über seine Fähigkeiten als Trainer kann noch nicht so viel gesagt werden – vor diesem Amt war er nur für ein Jahr Sportlicher Leiter bei Olimpija.

Rising Stars in Sloweniens U21: Neben den Mittelfeldspielern Elsnik und Petrovic hebt „YanGuAmtoHui“ Flügelstürmer Aljosa Matko hervor. Der 20-Jährige von NK Maribor sei ein „flinker und guter Techniker“. Beim slowenischen Spitzenteam erzielte er diese Saison bereits sieben Tore.

Turnierprognose: Alles andere als ein Aus in der Gruppenphase wäre für Slowenien eine große Überraschung.


U21-EM Gruppe A: Players to Watch bei Deutschland, Niederlande & Co.

Youssoufa Moukoko (16, MS) - Deutschland - Marktwert: 10 Mio. €

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BVB

Brian Brobbey (19, MS) - Niederlande - Marktwert: 6 Mio. €

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Ajax Amsterdam

Botond Balogh (18, IV) - Ungarn - Marktwert: 800 Tsd. €

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Parma Calcio

Radu Drăgușin (19, IV) - Rumänien - Marktwert: 800 Tsd. €

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Juventus Turin

Ridle Baku (22, RV) - Deutschland - Marktwert: 17 Mio. €

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VfL Wolfsburg

Noa Lang (21, LA) - Niederlande - Marktwert: 20 Mio. €

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FC Brügge

Csaba Bukta (19, LA) - Ungarn - Marktwert: 500 Tsd. €

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SCR Altach

Olimpiu Morutan (21, OM) - Rumänien - Marktwert: 1,3 Mio. €

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FCSB

Lukas Nmecha (22, MS) - Deutschland - Marktwert: 8 Mio. €

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RSC Anderlecht

Myron Boadu (20, MS) - Niederlande - Marktwert: 12 Mio. €

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AZ Alkmaar

Adrián Szőke (22, MS) - Ungarn - Marktwert: 500 Tsd. €

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Heracles Almelo

Alexandru Pascanu (22, IV) - Rumänien - Marktwert: 700 Tsd. €

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SD Ponferradina

Malick Thiaw (19, IV) - Deutschland - Marktwert: 2 Mio. €

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Schalke 04

Teun Koopmeiners (23, DM) - Niederlande - Marktwert: 17,5 Mio. €

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AZ Alkmaar

Octavian Popescu (18, LA) - Rumänien - Marktwert: 350 Tsd. €

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FCSB

Mërgim Berisha (22, MS) - Deutschland - Marktwert: 10 Mio. €

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RB Salzburg

Sven Botman (21, IV) - Niederlande - Marktwert: 25 Mio. €

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LOSC Lille

Darius Olaru (23, ZM) - Rumänien - Marktwert: 2 Mio. €

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FCSB


Tschechien: Auf der Suche nach Identität und dem Star, der Hlozek vertritt

Das Turnier steht für die Tschechen bisher unter keinem guten Stern – obwohl Trainer Karel Krejci vielleicht die talentierteste Generation seines Landes seit einigen Jahren zur Verfügung steht. Die Vorwürfe sind vielschichtig: Obwohl schon weit im Spielzyklus bestehe kaum eine Identität, die Spieler wären kaum aufeinander abgestimmt, wie Journalist Tomáš Daníček in seinem Blog schrieb. Und dann fehlt mit Adam Hlozek (18) auch noch der unbestritten beste Spieler dieser Generation, weil er nach einem Ermüdungsbruch gerade erst wieder fit geworden ist.

Tschechiens U21 – Kader, System und Trainer: Trainer Krejci, seit Januar 2019 im Amt und mit guten 2,0 Punkten im Schnitt im Rücken, hat in den vergangenen Jahren vor allem bewährten Kräften vertraut. Laut Daníček könnte das den 52-Jährigen diesmal aber vor Probleme stellen, denn viele dieser bewährten Kräfte sind demnach außer Form wie Vaclav Drchal, der schon zwei Kreuzbandrisse hinter sich hat, Denis Granecny oder Ondrej Sasinka.

Mit Sparta Prags Ladislav Krejci und Pavel Bucha von Viktoria Pilsen kann Krejci, nicht verwandt mit Erstgenanntem, aber auf zwei Spieler im zentralen Mittelfeld zurückgreifen, die für die Tschechen den Unterschied ausmachen können. Bucha war in der Qualirunde für die Kreation der meisten Chancen des Teams zuständig und Krejci ist laut Daníček in Zweikämpfen überaus unangenehm und nach Standards immer in der Lage, ein Tor zu erzielen.

Coach Krejci setzt in erster Linie auf eine 4-2-3-1-Grundordnung, die immer mal wieder in ein 4-4-1-1 übergeht. Auf TM-Nachfrage erklärt der derzeit vom 1.FC Köln an MFK Karvina ausgeliehene offensive Mittelfeldspieler Tomas Ostrak: „Wir haben eine aggressive Mannschaft, die sich durch Geschlossenheit, schnelle Konter und einen hervorragenden Charakter auszeichnet. Wir halten sehr gut zusammen.“

Das dürfte auch die größte Chance auf einen Erfolg in einer Gruppe mit zwei klaren Favoriten wie Spanien und Italien – in Bezug auf diese erste Phase, nicht das gesamte Turnier – sein. „Es ist keine leichte Gruppe, aber wir wollen mit Willen und Leidenschaft um den Aufstieg kämpfen“, meint der 21-Jährige.

Rising Stars in Tschechiens U21: Die erwähnten Krejci und Bucha sind wohl die besten Spieler im tschechischen Kader und dürften mit guten Leistungen Blicke während dieser EM auf sich ziehen. Der vielleicht interessanteste Spieler ist aber der erst 17-Jährige Adam Karabec, der bei Sparta Prag im offensiven Mittelfeld agiert. „Er ist eines der größten Spielmacher-Talente, die ich bisher gesehen habe“, schreibt Daníček, der Karabec eine große Zukunft voraussagt.

Turnierprognose: Die Rollenverteilung ist eigentlich klar – Spanien und Italien machen die ersten beiden Plätze unter sich aus, Tschechien gewinnt gegen Slowenien und wird Dritter. Oder? Mit ein wenig Spielglück, Tacklings von Ladislav Krejci und einer guten Einzelleistung von Pavel Bucha ist vielleicht auch ein Sieg gegen eines der südeuropäischen Teams und damit der Einzug in die Finalrunde drin.


Die besten Spieler der U21-Europameisterschaften

1978: Vahid Halilhodzic (Jugoslawien, Foto von 1976)

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1980: Anatoliy Demyanenko (Sowjetunion, Foto von 1982)

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1982: Rudi Völler (BRD, Foto von 1983)

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1984: Mark Hateley (England)

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1986: Manolo Sanchís (Spanien, Foto von 1988)

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1988: Laurent Blanc (Frankreich, Foto von 1992)

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1990: Davor Suker (Jugoslawien, Foto von 1992)

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1992: Renato Buso (Italien)

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1994: Luís Figo (Portugal, Foto von 1996)

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1996: Fabio Cannavaro (Italien, Foto von 1997)

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1998: Francesc Arnau (Spanien, Foto von 1999)

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2000: Andrea Pirlo (Italien, Foto von 1999)

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2002: Petr Cech (Tschechien)

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2004: Alberto Gilardino (Italien)

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2006: Klaas-Jan Huntelaar (Niederlande)

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2007: Royston Drenthe (Niederlande)

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2009: Marcus Berg (Schweden)

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2011: Juan Mata (Spanien)

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2013: Thiago (Spanien)

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2015: William Carvalho (Portugal)

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2017: Dani Ceballos (Spanien)

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2019: Fabián Ruiz (Spanien)

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